Samstag, 31. Oktober 2015
Turoa und Taupo
Am Samstag, 31. Okt 2015 im Topic 'mid semester break'
Auch am Tag nach der großen Wanderung ging es wieder früh los. In Whakapapa waren Lifte wegen Wind geschlossen, also ging es nach Turoa zum Ski laufen. Etwas seltsam war die Erfahrung, dass nur ein Sessellift die Möglichkeit bot, die Ski/Snowboard abzusetzen. Der war aber zum Glück ganz oben. Die obere Hälfte der Pisten war sonnig, weiter unten hat es geschneit.

Deswegen bin ich mit Apolline hauptsächlich oben geblieben, während wir Jonas zunächst an seinem ersten Ski-Tag im Kurs gelassen haben. Zum Mittag haben wir uns dann wieder getroffen und ihn überredet mit nach oben zu kommen. Beste Entscheidung des Tages! Weniger gut war die Entscheidung, auf dem Weg zum Mittag eine Route weit außen zu nehmen - das war dann doch eher laufen als fahren.




Am Abend ging es dann nach Taupo wo wir im Hostel die Möglichkeit hatten, HDR 2 zu gucken. Die Filme werden ja nicht schlechter ;)
Nach einem gemütlichen Spaziergang durch den Ort am nächsten Tag gab es Mittag an einem Aussichtspunkt mit Blick auf den See.

Ursprünglich hatten Jonas und ich geplant, einen Fallschirmsprung zu machen aber das Wetter hat leider nicht mitgespielt. Stattdessen ging es zum Huka Honey Hive, wo wir diverse Honigsorten aus Neuseeland probieren konnten und es auch Honigwein zum tasten gab.
Weiter ging es zu den Huka Falls, einem 9m Wasserfall mit unfassbaren Mengen an Wasser. 200000 Liter pro Sekunde.

Danach ging es zu den Moon Craters. Eine kleine Wanderung und viel Dampf über eine Kraterlandschaft. Aber Fotos sagen hier mehr.



Damit ist die Mid-Semester Break abgeschlossen und ich kann das Schlachtfeld verlassen.


Deswegen bin ich mit Apolline hauptsächlich oben geblieben, während wir Jonas zunächst an seinem ersten Ski-Tag im Kurs gelassen haben. Zum Mittag haben wir uns dann wieder getroffen und ihn überredet mit nach oben zu kommen. Beste Entscheidung des Tages! Weniger gut war die Entscheidung, auf dem Weg zum Mittag eine Route weit außen zu nehmen - das war dann doch eher laufen als fahren.




Am Abend ging es dann nach Taupo wo wir im Hostel die Möglichkeit hatten, HDR 2 zu gucken. Die Filme werden ja nicht schlechter ;)
Nach einem gemütlichen Spaziergang durch den Ort am nächsten Tag gab es Mittag an einem Aussichtspunkt mit Blick auf den See.

Ursprünglich hatten Jonas und ich geplant, einen Fallschirmsprung zu machen aber das Wetter hat leider nicht mitgespielt. Stattdessen ging es zum Huka Honey Hive, wo wir diverse Honigsorten aus Neuseeland probieren konnten und es auch Honigwein zum tasten gab.
Weiter ging es zu den Huka Falls, einem 9m Wasserfall mit unfassbaren Mengen an Wasser. 200000 Liter pro Sekunde.

Danach ging es zu den Moon Craters. Eine kleine Wanderung und viel Dampf über eine Kraterlandschaft. Aber Fotos sagen hier mehr.



Damit ist die Mid-Semester Break abgeschlossen und ich kann das Schlachtfeld verlassen.

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Donnerstag, 8. Oktober 2015
Tama Lakes und Tongariro
Am Donnerstag, 8. Okt 2015 im Topic 'mid semester break'
Der Tag vorm Tongariro Crossing. Wir waren uns nicht sicher, wie viel wir an dem Tag laufen wollten und haben beschlossen, die Entscheidung unterwegs zu treffen. Es ging also los auf dem Rundweg der Taranaki Falls. Das Wetter war aber wieder wechselhaft geworden und so mischte sich den den kalten Wind zwischendurch immer wieder feinkörniger Schnee mit deutlichen Peeling-Eigentschaften.



Die Entscheidung hieß weiter (zu den Seen und nach oben). Beim Lower Tama Lake haben wir dann einige Momente für echt schöne Bilder bekommen. Klasse!

Über einen Bergkamm führte der nun unbefestigte Weg weiter nach oben.


Dann, auf dem Gipfel, gab es einen Wunderschönen Blick auf den Upper Tama Lake. Der eiskalte Wind war noch stärker und nahendes schlechteres Wetter haben uns aber dazu bewogen nicht allzu lange zu bleiben.



Wieder bei der Gabelung angekommen haben wir dann den anderen Weg, direkt an den Taranaki Falls vorbei, genommen. Man konnte sogar hinter den Wasserfall, aber einen geheimen Gang haben wir nicht gefunden.


Zur Entspannung haben wir uns dann auf den Weg zu den Hotpools in Turangi gemacht und auf dem Weg einen Aussichtspunkt gefunden. Ein toller Blick auf den Lake Taupo.

Der nächste Tag fing sehr früh an. Leider musste uns Vincent verlassen, zum Einen wegen der Uni und zum Anderen weil sein Knie ihm die Wandernug nicht germöglichen wollte.

Aufstehen, frühstücken, Proviant vorbereiten und dann zum Veranstalter um die Ecke. Helm, Spikes und ggf. fehlende andere (wärmende) Ausrüstung wurde uns bereitgestellt und dann ging es mit dem Bus zum Startpunkt. Dort haben wir ein bekanntes Gesicht aus unserem Raum im Hostel wiedergesehen das sich als Guide herausstellte und unsere Ausrüstung wurde komplettiert.
Dann ging es entlang der noch mit Reif überzogenen Vulkanebenen zu den Bergen.

Der erste Teil führte über relativ flache, über Nacht leicht eingeschneite Pfade, immer mit den dominierenden Mt Tongariro und Mt Ngauruhoe (Mt Doom oder Schicksalsberg) im Blick.


Vor allem mit Erreichen des ersten steileren Abschnitts hatten wir immer wieder klasse Ausblicke.


Über ein Plateau ging es dann weiter zum zweiten steilen Abschnitt.



Im nächsten Abschnitt mussten die Guides Stufen in das Eis schlagen. Auf dem gefährlichsten Teil der Wanderung durften keine Fotos gemacht werden aber die Aussicht war genial. Und man ist direkt am Bergkamm gewandert, zur einen Seiten ging es weit bergab.

Weiter ging es zur Spitze.

Am Red Crater gab es dann Mittag. Und eine Überraschung. Der aktive Vulkan hat den Boden dort erwärmt und wir konnten auf warmem Stein unsere Pause genießen, während um uns herum Dampf aufstieg. Dazu die traumhafte Aussicht bei perfektem Wetter. Herrlich.


Wegen des Neuschnees und des Winds war es leider nicht möglich, auf der anderen Seite den Berg abzusteigen. Die Lawinengefahr war zu groß. Statt des Bergkamms haben wir auf dem Rückweg aber einen steilen Eishang zum Abstieg genutzt.

Die Felder waren nicht mehr vom Eis bedeckt und das Wetter war nach wie vor spitze. Eine tolle Wanderung.




Die Entscheidung hieß weiter (zu den Seen und nach oben). Beim Lower Tama Lake haben wir dann einige Momente für echt schöne Bilder bekommen. Klasse!

Über einen Bergkamm führte der nun unbefestigte Weg weiter nach oben.


Dann, auf dem Gipfel, gab es einen Wunderschönen Blick auf den Upper Tama Lake. Der eiskalte Wind war noch stärker und nahendes schlechteres Wetter haben uns aber dazu bewogen nicht allzu lange zu bleiben.



Wieder bei der Gabelung angekommen haben wir dann den anderen Weg, direkt an den Taranaki Falls vorbei, genommen. Man konnte sogar hinter den Wasserfall, aber einen geheimen Gang haben wir nicht gefunden.


Zur Entspannung haben wir uns dann auf den Weg zu den Hotpools in Turangi gemacht und auf dem Weg einen Aussichtspunkt gefunden. Ein toller Blick auf den Lake Taupo.

Der nächste Tag fing sehr früh an. Leider musste uns Vincent verlassen, zum Einen wegen der Uni und zum Anderen weil sein Knie ihm die Wandernug nicht germöglichen wollte.

Aufstehen, frühstücken, Proviant vorbereiten und dann zum Veranstalter um die Ecke. Helm, Spikes und ggf. fehlende andere (wärmende) Ausrüstung wurde uns bereitgestellt und dann ging es mit dem Bus zum Startpunkt. Dort haben wir ein bekanntes Gesicht aus unserem Raum im Hostel wiedergesehen das sich als Guide herausstellte und unsere Ausrüstung wurde komplettiert.
Dann ging es entlang der noch mit Reif überzogenen Vulkanebenen zu den Bergen.

Der erste Teil führte über relativ flache, über Nacht leicht eingeschneite Pfade, immer mit den dominierenden Mt Tongariro und Mt Ngauruhoe (Mt Doom oder Schicksalsberg) im Blick.


Vor allem mit Erreichen des ersten steileren Abschnitts hatten wir immer wieder klasse Ausblicke.


Über ein Plateau ging es dann weiter zum zweiten steilen Abschnitt.



Im nächsten Abschnitt mussten die Guides Stufen in das Eis schlagen. Auf dem gefährlichsten Teil der Wanderung durften keine Fotos gemacht werden aber die Aussicht war genial. Und man ist direkt am Bergkamm gewandert, zur einen Seiten ging es weit bergab.

Weiter ging es zur Spitze.

Am Red Crater gab es dann Mittag. Und eine Überraschung. Der aktive Vulkan hat den Boden dort erwärmt und wir konnten auf warmem Stein unsere Pause genießen, während um uns herum Dampf aufstieg. Dazu die traumhafte Aussicht bei perfektem Wetter. Herrlich.


Wegen des Neuschnees und des Winds war es leider nicht möglich, auf der anderen Seite den Berg abzusteigen. Die Lawinengefahr war zu groß. Statt des Bergkamms haben wir auf dem Rückweg aber einen steilen Eishang zum Abstieg genutzt.

Die Felder waren nicht mehr vom Eis bedeckt und das Wetter war nach wie vor spitze. Eine tolle Wanderung.

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Mittwoch, 30. September 2015
Endlich besseres Wetter!
Am Mittwoch, 30. Sep 2015 im Topic 'mid semester break'
Der Tag in Wanganui hieß für uns Entspannung. Nach dem vielen Wandern die letzten Tage und dem was noch kommen sollte war das auch nötig. Wir sind also spät aufgestanden und haben den Tag genossen. Ein Besuch im örtlichen Museum bei einem kleinen Gang durch die Stadt inklusive herrlichem Fishburger haben den Tag abgerundet. Dabei war uns die Sonne das erste mal treu.

Am nächsten Morgen ging es dann nach National Park (ja, so heißt der Ort) wo wir die nächsten Tage im Hostel bleiben wollten und dann weiter zum Visitor Center von Whakapapa um Infos über die Wanderwege für die nächsten Tage einzuholen. Auf dem Weg dorthin gab es die ersten schönen Fotos des Mt Ruapehu, dem höchsten Berg der Nordinsel!

Vom Visitor Center ging es dann zu den Silica Rapids. Die Wanderung wurde mit ersten schönen Bildern vom Mt Ngauruhoe (auch Mt Doom oder Schicksalsberg genannt) belohnt.

Aber auch der Mt Ruapehu hat sich wieder von einer schönen Seite gezeigt.

Und den Rest der Landschaft darf man auch nicht vergessen. Die Silica Rapids haben ihren Namen übrigens wegen ihrer Farbe bekommen. Hat irgendwas damit zu tun, dass in dem Quellwasser viel Gas gebunden ist und das beim fließen durch die Stromschnellen entweicht und in der Folge weniger Mineralien gebunden werden könnnen. Aber egal, die Bilder sind ja wichtig!




"We can't cross the river!" hielt uns aber nicht davon ab, den Fluss doch zu überqueren, auch wenn da ein gewagter Sprung nötig war. Belohnt wurden wir mit den folgenden Bildern. Bei beiden stehe ich auf dem gleichen Stein ;)


"They're taking the hobbits to Isengard!"
Der Ausblick war einfach gigantisch. Hat man gen Horizont geschaut, hat man keinen Boden gesehen.
Bevor es wieder Richtung Parkplatz ging musste natürlich noch ein Gruppenfoto gemacht werden.

Auf dem Rückweg haben wir dann unter anderem Gollum gefunden. Und weitere schöne Bilder geschossen.




Aber damit nicht genug. Weiter ging es auf einen zweiten (kleinen) track zu den Tawhai Falls! Die spiegeln laut offiziellem LOTR Location Guidebook (hab ich 90% reduziert gefunden, yay!) die Atmosphäre des Verstecks von Faramir wieder. Schön war es auf jeden Fall!




Am nächsten Morgen ging es dann nach National Park (ja, so heißt der Ort) wo wir die nächsten Tage im Hostel bleiben wollten und dann weiter zum Visitor Center von Whakapapa um Infos über die Wanderwege für die nächsten Tage einzuholen. Auf dem Weg dorthin gab es die ersten schönen Fotos des Mt Ruapehu, dem höchsten Berg der Nordinsel!

Vom Visitor Center ging es dann zu den Silica Rapids. Die Wanderung wurde mit ersten schönen Bildern vom Mt Ngauruhoe (auch Mt Doom oder Schicksalsberg genannt) belohnt.

Aber auch der Mt Ruapehu hat sich wieder von einer schönen Seite gezeigt.

Und den Rest der Landschaft darf man auch nicht vergessen. Die Silica Rapids haben ihren Namen übrigens wegen ihrer Farbe bekommen. Hat irgendwas damit zu tun, dass in dem Quellwasser viel Gas gebunden ist und das beim fließen durch die Stromschnellen entweicht und in der Folge weniger Mineralien gebunden werden könnnen. Aber egal, die Bilder sind ja wichtig!




"We can't cross the river!" hielt uns aber nicht davon ab, den Fluss doch zu überqueren, auch wenn da ein gewagter Sprung nötig war. Belohnt wurden wir mit den folgenden Bildern. Bei beiden stehe ich auf dem gleichen Stein ;)


"They're taking the hobbits to Isengard!"
Der Ausblick war einfach gigantisch. Hat man gen Horizont geschaut, hat man keinen Boden gesehen.
Bevor es wieder Richtung Parkplatz ging musste natürlich noch ein Gruppenfoto gemacht werden.

Auf dem Rückweg haben wir dann unter anderem Gollum gefunden. Und weitere schöne Bilder geschossen.




Aber damit nicht genug. Weiter ging es auf einen zweiten (kleinen) track zu den Tawhai Falls! Die spiegeln laut offiziellem LOTR Location Guidebook (hab ich 90% reduziert gefunden, yay!) die Atmosphäre des Verstecks von Faramir wieder. Schön war es auf jeden Fall!



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Donnerstag, 24. September 2015
Taranaki - it is raining..
Am Donnerstag, 24. Sep 2015 im Topic 'mid semester break'
New Plymouth, neuer Tag, neues Glück! Zumindest, bis wir im Taranaki (oder Egmont) National Park ausgestiegen sind, um die Berge hinauf zu gehen und die Aussicht zu genießen. Leichter Nieselregen empfing uns und viele Treppenstufen. Viele, viele Treppenstufen.

Zwei Stunden lang sind wir die Treppen nach oben gegangen (ok, wir haben uns Zeit gelassen) und dann hörte der Wald auf. Aussicht? Weiß! Und als hätte man nur auf uns gewartet fing der Regen an. Zum Glück gab es auf dem Pouakai eine Hütte, die auch zum übernachten genutzt werden kann, uns aber jetzt Platz für unser Mittagessen bot.
Ohne große Motivation in einer Landschaft ohne Aussicht (die auf den Bildern immer traumhaft aussieht) zu wandern beschlossen wir, den Rückweg anzutreten und uns stattdessen den Surfer-Highway vorzuknöpfen.


Auf dem Weg dahin ging es wieder durch New Plymouth. Kurz vor Ende des Orts dann ein kleines Schild: Mt Paritutu. Scharfe Rechtskurve und ab zum Berg. Auf ähnlich gut präparierte Wege gefasst gingen wir hinauf - aber nur ein Bruchteil entsprach den Erwartungen. Wobei ich mich über Klettern ja nicht beschwere. Belohnt wurden wir mit grandiosem Ausblick und tollen Bildern.






Auf dem Surfer-Highway haben wir uns dann in einem kleinen Dorf eine ordentliche Portion Fish'n'Chips geholt und am Wasser beim Sonnenuntergang unser Abendessen genossen.

Als wir auf dem Rückweg dann in die Straße zu unserem Hostel einbogen wunderten wir uns nicht schlecht über die Massen an Fahrzeugen. Kurz darauf war klar: Hier findet ein lokales Rugby-Match statt. Also nur kurz zum Hostel, Sachen abladen und dann nichts wie ab ins Stadion. Gerade rechtzeitig zum Anpfiff der Taranaki Bulls gegen die Manukau Steelers. Der Regen war zwar zurückgekehrt aber das tat unserer Laune keinen Abbruch. In der Halbzeitpause gab es zur Unterhaltung Zorb Fußball und ein Bierchen. Ein schöner Abschluss eines langen Tages.


Am nächsten Tag wollten wir es dann erneut wissen und sind auf die andere Seite des Berges gefahren, in der Hoffnung, besseres Wetter zu finden.

Aber die Wolken waren weniger gnädig als am Vortag. Ununterbrochener Regen und dazu die niedrigen Temperaturen haben uns aber trotzdem nicht die Laune verdorben.

Die schöne Landschaft hat mich sogar dazu gebracht, das während der Fahrt zuletzt gehörte Lied umzudichten:
It is raining -
but we keep walking down the track.
It is raining -
and all our clothes are cold and wet.
Ooh we have been so keen and
ooh it is all so green but
noo we just cannot see the
Mount Taranaki!

Der Fluss war allerdings ein Problem. Der gewählte Weg war derjenige, bei dem es noch am ehesten möglich war, den Fluss zu überqueren, aber das Suchen hat keine Frücht getragen. So kam es dann auch, dass während der folgenden Tage jedes Rinnsal als nicht überquerbar galt.

Wir haben dennoch das älteste Wasserkraftwerk Neuseelands gesehen (echt niedliches kleines Ding) und die Dawson Falls besichtigt.

Und weiter nach Wanganui! Dort angekommen haben wir uns eingerichtet und beschlossen am Abend eine Bar unsicher zu machen. Mit dabei ein Kiwi! Wobei er sich nicht einmal für die All Blacks interessiert hat. Nun gut. Aber toller Abend!

Zwei Stunden lang sind wir die Treppen nach oben gegangen (ok, wir haben uns Zeit gelassen) und dann hörte der Wald auf. Aussicht? Weiß! Und als hätte man nur auf uns gewartet fing der Regen an. Zum Glück gab es auf dem Pouakai eine Hütte, die auch zum übernachten genutzt werden kann, uns aber jetzt Platz für unser Mittagessen bot.
Ohne große Motivation in einer Landschaft ohne Aussicht (die auf den Bildern immer traumhaft aussieht) zu wandern beschlossen wir, den Rückweg anzutreten und uns stattdessen den Surfer-Highway vorzuknöpfen.


Auf dem Weg dahin ging es wieder durch New Plymouth. Kurz vor Ende des Orts dann ein kleines Schild: Mt Paritutu. Scharfe Rechtskurve und ab zum Berg. Auf ähnlich gut präparierte Wege gefasst gingen wir hinauf - aber nur ein Bruchteil entsprach den Erwartungen. Wobei ich mich über Klettern ja nicht beschwere. Belohnt wurden wir mit grandiosem Ausblick und tollen Bildern.






Auf dem Surfer-Highway haben wir uns dann in einem kleinen Dorf eine ordentliche Portion Fish'n'Chips geholt und am Wasser beim Sonnenuntergang unser Abendessen genossen.

Als wir auf dem Rückweg dann in die Straße zu unserem Hostel einbogen wunderten wir uns nicht schlecht über die Massen an Fahrzeugen. Kurz darauf war klar: Hier findet ein lokales Rugby-Match statt. Also nur kurz zum Hostel, Sachen abladen und dann nichts wie ab ins Stadion. Gerade rechtzeitig zum Anpfiff der Taranaki Bulls gegen die Manukau Steelers. Der Regen war zwar zurückgekehrt aber das tat unserer Laune keinen Abbruch. In der Halbzeitpause gab es zur Unterhaltung Zorb Fußball und ein Bierchen. Ein schöner Abschluss eines langen Tages.


Am nächsten Tag wollten wir es dann erneut wissen und sind auf die andere Seite des Berges gefahren, in der Hoffnung, besseres Wetter zu finden.

Aber die Wolken waren weniger gnädig als am Vortag. Ununterbrochener Regen und dazu die niedrigen Temperaturen haben uns aber trotzdem nicht die Laune verdorben.

Die schöne Landschaft hat mich sogar dazu gebracht, das während der Fahrt zuletzt gehörte Lied umzudichten:
It is raining -
but we keep walking down the track.
It is raining -
and all our clothes are cold and wet.
Ooh we have been so keen and
ooh it is all so green but
noo we just cannot see the
Mount Taranaki!

Der Fluss war allerdings ein Problem. Der gewählte Weg war derjenige, bei dem es noch am ehesten möglich war, den Fluss zu überqueren, aber das Suchen hat keine Frücht getragen. So kam es dann auch, dass während der folgenden Tage jedes Rinnsal als nicht überquerbar galt.

Wir haben dennoch das älteste Wasserkraftwerk Neuseelands gesehen (echt niedliches kleines Ding) und die Dawson Falls besichtigt.

Und weiter nach Wanganui! Dort angekommen haben wir uns eingerichtet und beschlossen am Abend eine Bar unsicher zu machen. Mit dabei ein Kiwi! Wobei er sich nicht einmal für die All Blacks interessiert hat. Nun gut. Aber toller Abend!
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Sonntag, 20. September 2015
Regen, surfen, caves und Strand
Am Sonntag, 20. Sep 2015 im Topic 'mid semester break'
In Raglan sind wir in einem Surfer-Hostel gelandet:

Gut ausgestattet, gemütlicher (feuerbeheizter) Gemeinschaftsraum und tollem Flair. Jonas und ich haben uns für den Tag Surfboards ausgeliehen währen Apolline und Vincent sich für eine kleine Wanderung entschieden haben.


Der Regen hat dem Spaß keinen Abbruch getan und wir haben trotz der Kälte (immerhin ist es quasi März/April) lange durchgehalten. Der Strand war auch klasse, feiner, schwarzer Sand und so fest, dass er Strandsurfen ermöglicht hätte.

Der folgende Tag hat uns zu den Glowworm Caves von Waitomo geführt. Die Glowworms sind Larven von Fliegen, die mit ihrem Licht über den Fluss eingespülte Insekten anlocken um sie mit ihren Leinen zu fangen. Das machen sie ca. 6 Monate um einen Tag als Fliege zu verbringen...

Die Caves sind außerdem Tropfsteinhöhlen:

Leider mussten wir unsere Besichtigungen nach der ersten Höhle abbrechen, weil in den anderen wegen des Regens das Wasser zu hoch stand. Nach einer großen Frustpizza ging es dann weiter in Richtung New Plymouth.
Aber einen Zwischenstopp konnten wir uns nicht entgehen lassen: Die Three Sisters:

Wieder feinster Sandstrand (den ich wieder barfuß genießen musste) in schwarz, manchmal auch etwas blau. Den Elephant Rock erkennt ihr denke ich auch. Schönste Bilder und gerade als wir in das Auto steigen wollten, einen herrlichen Sonnenuntergang.









Gut ausgestattet, gemütlicher (feuerbeheizter) Gemeinschaftsraum und tollem Flair. Jonas und ich haben uns für den Tag Surfboards ausgeliehen währen Apolline und Vincent sich für eine kleine Wanderung entschieden haben.


Der Regen hat dem Spaß keinen Abbruch getan und wir haben trotz der Kälte (immerhin ist es quasi März/April) lange durchgehalten. Der Strand war auch klasse, feiner, schwarzer Sand und so fest, dass er Strandsurfen ermöglicht hätte.

Der folgende Tag hat uns zu den Glowworm Caves von Waitomo geführt. Die Glowworms sind Larven von Fliegen, die mit ihrem Licht über den Fluss eingespülte Insekten anlocken um sie mit ihren Leinen zu fangen. Das machen sie ca. 6 Monate um einen Tag als Fliege zu verbringen...

Die Caves sind außerdem Tropfsteinhöhlen:
Leider mussten wir unsere Besichtigungen nach der ersten Höhle abbrechen, weil in den anderen wegen des Regens das Wasser zu hoch stand. Nach einer großen Frustpizza ging es dann weiter in Richtung New Plymouth.
Aber einen Zwischenstopp konnten wir uns nicht entgehen lassen: Die Three Sisters:

Wieder feinster Sandstrand (den ich wieder barfuß genießen musste) in schwarz, manchmal auch etwas blau. Den Elephant Rock erkennt ihr denke ich auch. Schönste Bilder und gerade als wir in das Auto steigen wollten, einen herrlichen Sonnenuntergang.








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Freitag, 11. September 2015
Der Auftakt: Das Kayak Wochenende
Am Freitag, 11. Sep 2015 im Topic 'mid semester break'
Die mid semester break neigt sich dem Ende und ich bin wieder in Auckland. Die nächsten Tage gibt es nach und nach erlebtes aus der Zeit!
Den Anfang hat der Beginners Trip mit dem Kayak Club der Uni gemacht. Alle sollten mal etwas white water schnuppern die ersten Stromschnellen meistern.
Am Freitag bin ich dazu mit Jonas, einem dänischen Studienkollegen nach Kawerau gefahren. Nachdem wir spät angekommen sind und unsere Schlafplätze eingerichtet haben, gab es ein gemütliches erstes Bier mit den schon angekommenen in einer netten Runde.
Am Samstag ging es dann los! Ausrüstung schnappen, Kayak auf die Schulter, Instructor ausgesucht und ab aufs Wasser. Dort haben wir uns zunächst an das jetzt fließende Wasser gewöhnen müssen und haben geübt, in Eddies (beruhigte Kehrwasser Hinter Steinen etc) zu kommen und wieder in die Strömung zu gelangen.
Hört sich erst einmal ganz einfach an, aber man muss das Kayak etwas kippen, damit die Strömung nicht über die Kante kommt und das Boot umdreht. Sonst schwimmt man relativ schnell. Der erste kam uns schon nach gefühlten 10 Sekunden auf dem Wasser entgegen.
Dann ging es ab durch die Stromschnellen.
Hinter den Stromschnellen haben wir dann ganz lange Eddie in und Eddy out geübt, also aus der Strömung in den Eddie und wieder hinausgelangen.
Nach dem Mittagessen ging es mit einem anderen Instructor weiter nach oben, damit wir zwei Stromschnellen mitnehmen können. Und Action!
Aus den hot pools wollte keiner so wirklich raus aber nach einem Tag auf dem Fluss (und Kayak schleppen) zerrt einen dann doch irgendwann der Hunger aus dem Wasser. Pasta und Bier für den Abend!
Am Sonntag ging es dann mit den sichereren Kayakern zu einer Section weiter oben. Schöne Landschaft und kleine Eddies, da wurde es zum Teil echt eng auf dem Wasser.
Bei der Rückkehr zu den Autos wurde schon mit dem Beladen der Trailer angefangen aber ich wollte nochmal aufs Wasser. Auch, wenn ich nur ein Playboat haben kann (kleiner, instabiler, zweite Kippachse, bin ich noch nicht gefahren). Aber ich weiß ja, ihr seht mich gerne leiden ;)
Danach war ich dann auch fertig. Also Sachen packen und auf richtung Hamilton, zwei französische Studenten einsammeln und dann weiter nach Raglan, wo der Trip weitergehen sollte. Eine verpasste Abzweigung hat uns dann doch etwas Umweg beschert, aber wir haben dafür dann Sandwiches am Strand von Tauranga genossen. Gestärkt waren wir dann auch in der Lage den Weg zu finden.

Den Anfang hat der Beginners Trip mit dem Kayak Club der Uni gemacht. Alle sollten mal etwas white water schnuppern die ersten Stromschnellen meistern.
Am Freitag bin ich dazu mit Jonas, einem dänischen Studienkollegen nach Kawerau gefahren. Nachdem wir spät angekommen sind und unsere Schlafplätze eingerichtet haben, gab es ein gemütliches erstes Bier mit den schon angekommenen in einer netten Runde.
Am Samstag ging es dann los! Ausrüstung schnappen, Kayak auf die Schulter, Instructor ausgesucht und ab aufs Wasser. Dort haben wir uns zunächst an das jetzt fließende Wasser gewöhnen müssen und haben geübt, in Eddies (beruhigte Kehrwasser Hinter Steinen etc) zu kommen und wieder in die Strömung zu gelangen.
Hört sich erst einmal ganz einfach an, aber man muss das Kayak etwas kippen, damit die Strömung nicht über die Kante kommt und das Boot umdreht. Sonst schwimmt man relativ schnell. Der erste kam uns schon nach gefühlten 10 Sekunden auf dem Wasser entgegen.
Dann ging es ab durch die Stromschnellen.
Hinter den Stromschnellen haben wir dann ganz lange Eddie in und Eddy out geübt, also aus der Strömung in den Eddie und wieder hinausgelangen.
Nach dem Mittagessen ging es mit einem anderen Instructor weiter nach oben, damit wir zwei Stromschnellen mitnehmen können. Und Action!
Aus den hot pools wollte keiner so wirklich raus aber nach einem Tag auf dem Fluss (und Kayak schleppen) zerrt einen dann doch irgendwann der Hunger aus dem Wasser. Pasta und Bier für den Abend!
Am Sonntag ging es dann mit den sichereren Kayakern zu einer Section weiter oben. Schöne Landschaft und kleine Eddies, da wurde es zum Teil echt eng auf dem Wasser.
Bei der Rückkehr zu den Autos wurde schon mit dem Beladen der Trailer angefangen aber ich wollte nochmal aufs Wasser. Auch, wenn ich nur ein Playboat haben kann (kleiner, instabiler, zweite Kippachse, bin ich noch nicht gefahren). Aber ich weiß ja, ihr seht mich gerne leiden ;)
Danach war ich dann auch fertig. Also Sachen packen und auf richtung Hamilton, zwei französische Studenten einsammeln und dann weiter nach Raglan, wo der Trip weitergehen sollte. Eine verpasste Abzweigung hat uns dann doch etwas Umweg beschert, aber wir haben dafür dann Sandwiches am Strand von Tauranga genossen. Gestärkt waren wir dann auch in der Lage den Weg zu finden.

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