Donnerstag, 24. September 2015
Taranaki - it is raining..
New Plymouth, neuer Tag, neues Glück! Zumindest, bis wir im Taranaki (oder Egmont) National Park ausgestiegen sind, um die Berge hinauf zu gehen und die Aussicht zu genießen. Leichter Nieselregen empfing uns und viele Treppenstufen. Viele, viele Treppenstufen.



Zwei Stunden lang sind wir die Treppen nach oben gegangen (ok, wir haben uns Zeit gelassen) und dann hörte der Wald auf. Aussicht? Weiß! Und als hätte man nur auf uns gewartet fing der Regen an. Zum Glück gab es auf dem Pouakai eine Hütte, die auch zum übernachten genutzt werden kann, uns aber jetzt Platz für unser Mittagessen bot.
Ohne große Motivation in einer Landschaft ohne Aussicht (die auf den Bildern immer traumhaft aussieht) zu wandern beschlossen wir, den Rückweg anzutreten und uns stattdessen den Surfer-Highway vorzuknöpfen.




Auf dem Weg dahin ging es wieder durch New Plymouth. Kurz vor Ende des Orts dann ein kleines Schild: Mt Paritutu. Scharfe Rechtskurve und ab zum Berg. Auf ähnlich gut präparierte Wege gefasst gingen wir hinauf - aber nur ein Bruchteil entsprach den Erwartungen. Wobei ich mich über Klettern ja nicht beschwere. Belohnt wurden wir mit grandiosem Ausblick und tollen Bildern.








Auf dem Surfer-Highway haben wir uns dann in einem kleinen Dorf eine ordentliche Portion Fish'n'Chips geholt und am Wasser beim Sonnenuntergang unser Abendessen genossen.



Als wir auf dem Rückweg dann in die Straße zu unserem Hostel einbogen wunderten wir uns nicht schlecht über die Massen an Fahrzeugen. Kurz darauf war klar: Hier findet ein lokales Rugby-Match statt. Also nur kurz zum Hostel, Sachen abladen und dann nichts wie ab ins Stadion. Gerade rechtzeitig zum Anpfiff der Taranaki Bulls gegen die Manukau Steelers. Der Regen war zwar zurückgekehrt aber das tat unserer Laune keinen Abbruch. In der Halbzeitpause gab es zur Unterhaltung Zorb Fußball und ein Bierchen. Ein schöner Abschluss eines langen Tages.




Am nächsten Tag wollten wir es dann erneut wissen und sind auf die andere Seite des Berges gefahren, in der Hoffnung, besseres Wetter zu finden.



Aber die Wolken waren weniger gnädig als am Vortag. Ununterbrochener Regen und dazu die niedrigen Temperaturen haben uns aber trotzdem nicht die Laune verdorben.



Die schöne Landschaft hat mich sogar dazu gebracht, das während der Fahrt zuletzt gehörte Lied umzudichten:

It is raining -
but we keep walking down the track.
It is raining -
and all our clothes are cold and wet.

Ooh we have been so keen and
ooh it is all so green but
noo we just cannot see the
Mount Taranaki!



Der Fluss war allerdings ein Problem. Der gewählte Weg war derjenige, bei dem es noch am ehesten möglich war, den Fluss zu überqueren, aber das Suchen hat keine Frücht getragen. So kam es dann auch, dass während der folgenden Tage jedes Rinnsal als nicht überquerbar galt.



Wir haben dennoch das älteste Wasserkraftwerk Neuseelands gesehen (echt niedliches kleines Ding) und die Dawson Falls besichtigt.



Und weiter nach Wanganui! Dort angekommen haben wir uns eingerichtet und beschlossen am Abend eine Bar unsicher zu machen. Mit dabei ein Kiwi! Wobei er sich nicht einmal für die All Blacks interessiert hat. Nun gut. Aber toller Abend!

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