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Mittwoch, 29. Juli 2015
Die erste Uni-Woche
Am Mittwoch, 29. Jul 2015 im Topic 'Auckland'
Wenn die Vorlesungen anfangen und man in die Uni kommt, ist das erste was einem auffällt die Masse an Menschen. Gefühlt laufen da überall so viele Leute rum, wie wenn im Audimax I Schichtwechsel bei Erstsemestern ist.
In Wine Science haben wir eine kurze Einsicht in die Klassifizierung gemacht, die Geschichte von Wein verfolgt (angefangen hat es in der Ecke Georgien/Armenien/Aserbaidschan, dann haben die Griechen angefangen anzubauen, die Römer haben alles in Europa verteilt, die Franzosen die Verfahren optimiert und jetzt ist er in der ganzen Welt, so die Kurzfassung) und diese Woche haben wir uns mit dem Aufbau der Pflanze und den verschiedenen Zyklen innerhalb eines Jahres beschäftigt.
In Managing People muss ich ein dickes Buch lesen -.-' Achja, die Vorlesung ist ganz cool, weil sie sehr interaktiv gestaltet wird. Aber ich freue mich nicht auf die Ausarbeitungen. Zwei mal 2000 Wörter. Und eine Gruppenarbeit. Immerhin keine Klausur.
In Statistics lernen wir, die richtigen Fragen zu stellen, wenn wir eine Statistik sehen. Klingt langweilig, ist aber interessant. Vor allem, wenn man mal sieht, was so für Umfragen gestartet wurden um Meinungen zu beeinflussen (Als Bush gegen McCain bei den Republikanern angetreten ist: "Would you be more likely or less likely to vote for John McCain for president if you knew he had fathered an illegitimate black child?")
Zu guter Letzt was zu CFD: Ist ne coole Vorlesung. Wir haben mit den Gleichungen von Impuls und Wärmeübertragung angefangen und wenden die jetzt numerisch mit der Finite Difference Method oder Finite Volume Method an. Außerdem gab es Infos zu diversen Themen wie Geschichte, Meshing, Approximation, Boundary Conditions und Solver.
Ansonsten habe ich mich noch bei drei Clubs (AGs) angemeldet:
Meat Club: Selbstgestecktes Ziel: Alle Neuseeländer mit Fleisch versorgen. Heißt, ich kann für meine 10$ Mitgliedsbeitrag immer, wenn die auf dem Campus grillen, kostenlos Würstchen abstauben. Hat sich schon für die drei bisherigen Tage gelohnt, so viel sei gesagt.
AURAC (Auckland University Rock Climbing and Alpine Club): Klettern und Wandern in Winterlandschaften. Organisieren viele Touren an den Wochenenden. Am Samstag war ich schon bei einem kleinen Kletterausflug hier in Auckland dabei, war klasse bei Sonnenschein sich die Felswand hinauf zu quälen. Es gab aber auch wenige Vorsprünge und Spalten! Die beiden Tage danach habe ich jedenfalls gemerkt, dass meine Hände Klettern nicht gewohnt sind.
AUCC (Auckland University Canoe Club): Ein Club für Rafting und Wildwasserkajak. Organisieren ebenfalls viele Touren. Ich war gestern bei der Club Night, wo alle in einem Swimminpool ihre Technik verbessern können. Ein weiteres Training und ich bin mir sicher, die Eskimorolle sitzt ;)
Eine Sache fehlt noch: Das Winterfest. Ich weiß ja nicht, was man hier unter feiern versteht, aber der Stand zum Alkohol kaufen war immer verdächtig leer ;) außer, wenn ich mit den Dänen hingegangen bin. War trotzdem ein lustiger Abend. Highlight war definitiv die Akrobatik-Show. Aber das muss man gesehen haben.
In Wine Science haben wir eine kurze Einsicht in die Klassifizierung gemacht, die Geschichte von Wein verfolgt (angefangen hat es in der Ecke Georgien/Armenien/Aserbaidschan, dann haben die Griechen angefangen anzubauen, die Römer haben alles in Europa verteilt, die Franzosen die Verfahren optimiert und jetzt ist er in der ganzen Welt, so die Kurzfassung) und diese Woche haben wir uns mit dem Aufbau der Pflanze und den verschiedenen Zyklen innerhalb eines Jahres beschäftigt.
In Managing People muss ich ein dickes Buch lesen -.-' Achja, die Vorlesung ist ganz cool, weil sie sehr interaktiv gestaltet wird. Aber ich freue mich nicht auf die Ausarbeitungen. Zwei mal 2000 Wörter. Und eine Gruppenarbeit. Immerhin keine Klausur.
In Statistics lernen wir, die richtigen Fragen zu stellen, wenn wir eine Statistik sehen. Klingt langweilig, ist aber interessant. Vor allem, wenn man mal sieht, was so für Umfragen gestartet wurden um Meinungen zu beeinflussen (Als Bush gegen McCain bei den Republikanern angetreten ist: "Would you be more likely or less likely to vote for John McCain for president if you knew he had fathered an illegitimate black child?")
Zu guter Letzt was zu CFD: Ist ne coole Vorlesung. Wir haben mit den Gleichungen von Impuls und Wärmeübertragung angefangen und wenden die jetzt numerisch mit der Finite Difference Method oder Finite Volume Method an. Außerdem gab es Infos zu diversen Themen wie Geschichte, Meshing, Approximation, Boundary Conditions und Solver.
Ansonsten habe ich mich noch bei drei Clubs (AGs) angemeldet:
Meat Club: Selbstgestecktes Ziel: Alle Neuseeländer mit Fleisch versorgen. Heißt, ich kann für meine 10$ Mitgliedsbeitrag immer, wenn die auf dem Campus grillen, kostenlos Würstchen abstauben. Hat sich schon für die drei bisherigen Tage gelohnt, so viel sei gesagt.
AURAC (Auckland University Rock Climbing and Alpine Club): Klettern und Wandern in Winterlandschaften. Organisieren viele Touren an den Wochenenden. Am Samstag war ich schon bei einem kleinen Kletterausflug hier in Auckland dabei, war klasse bei Sonnenschein sich die Felswand hinauf zu quälen. Es gab aber auch wenige Vorsprünge und Spalten! Die beiden Tage danach habe ich jedenfalls gemerkt, dass meine Hände Klettern nicht gewohnt sind.
AUCC (Auckland University Canoe Club): Ein Club für Rafting und Wildwasserkajak. Organisieren ebenfalls viele Touren. Ich war gestern bei der Club Night, wo alle in einem Swimminpool ihre Technik verbessern können. Ein weiteres Training und ich bin mir sicher, die Eskimorolle sitzt ;)
Eine Sache fehlt noch: Das Winterfest. Ich weiß ja nicht, was man hier unter feiern versteht, aber der Stand zum Alkohol kaufen war immer verdächtig leer ;) außer, wenn ich mit den Dänen hingegangen bin. War trotzdem ein lustiger Abend. Highlight war definitiv die Akrobatik-Show. Aber das muss man gesehen haben.
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Sonntag, 19. Juli 2015
Week mit etwas Orientation
Am Sonntag, 19. Jul 2015 im Topic 'Auckland'
Die letzte Woche habe ich hauptsächlich mit Wohnungssuche verbracht. Dabei wollte ich nicht in eines der Hochhäuser in der City ziehen, aber trotzdem nah, damit der Weg zur Uni nicht zu lang ist. Außerdem wollte ich gerne mit anderen Studenten zusammen wohnen.
Nun habe ich was gefunden - der Raum ist in zwei Wochen frei. Bis dahin werde ich bei einer Bekannten in ein freies Zimmer ziehen.
Aber natürlich habe ich auch weiter Auckland erkundet, Samstag war ich im Auckland War Memorial Museum. Neben Bereichen zum WKI und WKII gab es auch viel über die pazifischen Völker, insbesondere die Maori, und über die Tier- und Pflanzenwelt Neuseelands zu erfahren.

Außerdem habe ich ein paar Bilder vom Mount Eden mitgebracht, dem höchsten Berg Aucklands. Arschkalter Wind aber ebenso guter Ausblick.



An zwei Tagen gab es Veranstaltungen der Orientation Week. Dabei war eine traditionelle Willkommenszeremonie der Maori, Hinweise für Studierende im allgemeinen und es gab die Möglichkeit andere internationale Studierende kennenzulernen. Eine kleine Campus-Tour und Infos über die Vorteile als Engineering-Student gabs ebenfalls, sowie auch eine halbe Werbeveranstaltung, die aber doch gezeigt hat, wo man in Neuseeland welche tollen Sachen machen kann. Verpflegung war auch immer dabei. Ich lebe also noch :)
Natürlich konnte ich es mir nicht entgehen lassen, das Rugby-Spiel der All Blacks gegen Argentinien in einer Sportsbar anzuschauen. Mit 39:18 war das Heimspiel ein voller Erfolg.
Zu guter Letzt habe ich mich über meine Unikurse informiert, die morgen beginnen:
In CFD (Fluidsimulation) werde ich unter anderem ein eigenes CFD-Projekt durchführen.
In Managing People wird es wohl eine Art des Skill-Testens geben. Mal sehen wie das abläuft.
Lies, damned lies and statistics - ich bin echt gespannt drauf.
Introduction into Wine Science. Ich sag euch nachher, was für Fusel ihr wirklich trinkt. Cheers
Nun habe ich was gefunden - der Raum ist in zwei Wochen frei. Bis dahin werde ich bei einer Bekannten in ein freies Zimmer ziehen.
Aber natürlich habe ich auch weiter Auckland erkundet, Samstag war ich im Auckland War Memorial Museum. Neben Bereichen zum WKI und WKII gab es auch viel über die pazifischen Völker, insbesondere die Maori, und über die Tier- und Pflanzenwelt Neuseelands zu erfahren.

Außerdem habe ich ein paar Bilder vom Mount Eden mitgebracht, dem höchsten Berg Aucklands. Arschkalter Wind aber ebenso guter Ausblick.



An zwei Tagen gab es Veranstaltungen der Orientation Week. Dabei war eine traditionelle Willkommenszeremonie der Maori, Hinweise für Studierende im allgemeinen und es gab die Möglichkeit andere internationale Studierende kennenzulernen. Eine kleine Campus-Tour und Infos über die Vorteile als Engineering-Student gabs ebenfalls, sowie auch eine halbe Werbeveranstaltung, die aber doch gezeigt hat, wo man in Neuseeland welche tollen Sachen machen kann. Verpflegung war auch immer dabei. Ich lebe also noch :)
Natürlich konnte ich es mir nicht entgehen lassen, das Rugby-Spiel der All Blacks gegen Argentinien in einer Sportsbar anzuschauen. Mit 39:18 war das Heimspiel ein voller Erfolg.
Zu guter Letzt habe ich mich über meine Unikurse informiert, die morgen beginnen:
In CFD (Fluidsimulation) werde ich unter anderem ein eigenes CFD-Projekt durchführen.
In Managing People wird es wohl eine Art des Skill-Testens geben. Mal sehen wie das abläuft.
Lies, damned lies and statistics - ich bin echt gespannt drauf.
Introduction into Wine Science. Ich sag euch nachher, was für Fusel ihr wirklich trinkt. Cheers
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Sonntag, 12. Juli 2015
Ein kleiner Vorgeschmack
Am Sonntag, 12. Jul 2015 im Topic 'Auckland'
Nachdem ich gestern auf dem Sky Tower war und die Aussicht genossen habe, nur um am Abend mit der re-enter Option auch Auckland bei Nacht zu bewundern, habe ich heute einen ersten kleinen Trip unternommen und einen Vorgeschmack auf das, was noch kommt erhalten.
Mit der Fähre ging es direkt aus der City los:
Danach wartete eine wirklich schöne Wandertour mit herrlichen Aussichten. Traumhafte Mittelmeerbuchten, Urlaubsprospektwasser, Brownie-Eis am Stiel.
Genießt die Fotos!
Mit der Fähre ging es direkt aus der City los:
Danach wartete eine wirklich schöne Wandertour mit herrlichen Aussichten. Traumhafte Mittelmeerbuchten, Urlaubsprospektwasser, Brownie-Eis am Stiel.
Genießt die Fotos!
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Freitag, 10. Juli 2015
Flug und erste Tage
Am Freitag, 10. Jul 2015 im Topic 'Auckland'
Nach den Flügen mit insgesamt drei kurzen Zwischenstopps bin ich um kurz nach 5 Uhr Ortszeit in Auckland gelandet. Mit dem Bus ging es zunächst in die City, mit ein paar weiteren Gehminuten zum Hostel.
Danach hieß es erstmal den Ortskern erkunden, an Läden vorbei schlendern und einen ersten Blick auf das wirklich fies türkise Wasser werfen.
Ein Gang zur Uni bescherte mir neben einem schönen ersten Einblick ebenfalls meine Studentenkarte und den Hinweis zur Unterkunftsberatung. Dort wiederum wurde ich sofort auf ein sogenanntes speed-flatting eingeladen. Nach etwas Sushi (hier gibt es asiatische Läden ohne Ende) in der Sonne (es war trotzdem kalt) auf einer Parkbank wurden dort dann die Steckbriefe von WGs vorgestellt, die Mitbewohner suchen. Anschließend ging es noch auf eine Besichtigungstour von Wohnungen und Zimmern.
Nach der Rückkehr ins Hostel wollte ich mich eine Stunde hinlegen, nach dem Weckerklingeln überzeugten mich meine Müdigkeit und die drohende Kälte aber, liegen zu bleiben.
Heute hieß es dann eine Simkarte zu besorgen, eine WG anzuschauen und weitere Unterkunftskandidaten auszumachen.
So viel für den Moment.
Danach hieß es erstmal den Ortskern erkunden, an Läden vorbei schlendern und einen ersten Blick auf das wirklich fies türkise Wasser werfen.
Ein Gang zur Uni bescherte mir neben einem schönen ersten Einblick ebenfalls meine Studentenkarte und den Hinweis zur Unterkunftsberatung. Dort wiederum wurde ich sofort auf ein sogenanntes speed-flatting eingeladen. Nach etwas Sushi (hier gibt es asiatische Läden ohne Ende) in der Sonne (es war trotzdem kalt) auf einer Parkbank wurden dort dann die Steckbriefe von WGs vorgestellt, die Mitbewohner suchen. Anschließend ging es noch auf eine Besichtigungstour von Wohnungen und Zimmern.
Nach der Rückkehr ins Hostel wollte ich mich eine Stunde hinlegen, nach dem Weckerklingeln überzeugten mich meine Müdigkeit und die drohende Kälte aber, liegen zu bleiben.
Heute hieß es dann eine Simkarte zu besorgen, eine WG anzuschauen und weitere Unterkunftskandidaten auszumachen.
So viel für den Moment.
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Dienstag, 7. Juli 2015
Abflug!
Am Dienstag, 7. Jul 2015
Morgen geht es los. Die Sachen sind gepackt, ich bin gespannt.
Ab Hamburg über London nach Melbourne mit Zwischenstopp in Dubai. Dann weiter nach Auckland.
Auf geht's!!
Ab Hamburg über London nach Melbourne mit Zwischenstopp in Dubai. Dann weiter nach Auckland.
Auf geht's!!
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Fisherman Triathlon in Heiligenhafen
Am Montag, 6. Jul 2015
Warum fange ich meinen Blog mit einem Eintrag an, der einem halben Jahr in Neuseeland eher wenig zu tun hat?
Er ist mir wichtig.
Gestern, an diesem sehr warmen Sonntag, fand in Heiligenhafen der Fisherman Triathlon statt. Zum zweiten Mal war ich dabei und die Organisatoren haben mit ihrer Wettergarantie zum nunmehr fünften Mal Recht behalten.
Aber wie ich das Wetter fand oder wie mein Wettkampf gelaufen ist, soll hier Nebensache sein.
Mein Vater hat gestern seinen ersten Triathlon gefinisht. In einer Zeit von 1h22min hat er 750 Schwimmstrecke, 20.3km hügeligen Radkurs und 5km Laufstrecke in der Sonne bei hohen Temperaturen bewältigt. Sein erster Triathlon, seit letztes Jahr in einer OP ein Krebstumor entfernt wurde.
Wie sehr ich mich darüber freue, kann ich euch glaube ich nicht sagen. Aber ihr könnt es euch denken.

Er ist mir wichtig.
Gestern, an diesem sehr warmen Sonntag, fand in Heiligenhafen der Fisherman Triathlon statt. Zum zweiten Mal war ich dabei und die Organisatoren haben mit ihrer Wettergarantie zum nunmehr fünften Mal Recht behalten.
Aber wie ich das Wetter fand oder wie mein Wettkampf gelaufen ist, soll hier Nebensache sein.
Mein Vater hat gestern seinen ersten Triathlon gefinisht. In einer Zeit von 1h22min hat er 750 Schwimmstrecke, 20.3km hügeligen Radkurs und 5km Laufstrecke in der Sonne bei hohen Temperaturen bewältigt. Sein erster Triathlon, seit letztes Jahr in einer OP ein Krebstumor entfernt wurde.
Wie sehr ich mich darüber freue, kann ich euch glaube ich nicht sagen. Aber ihr könnt es euch denken.

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